Der Minusmann

Kinospielfilm | Regie & Drehbuch: Paul Poet

Er ist Totschläger. Zuhälter. Dieb und Nutten-Abrichter. Er ist hasserfüllt, suchtkrank und aggressiv gegen sich, andere, alles um ihn. Heinz Sobota, Jahrgang 1944, ist Kind des Nachkriegsmiefs und sucht sich mit Gewalt seinen Platz in der Gesellschaft. Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger begegnen wir ihm an seinem totesten Punkt. Die Hälfte seines Daseins hat er im Gefängnis verbracht und überall wo er in „Freiheit“ hinkommt, schmeckt das Leben nach Zelle, nach dem nackten Drang zu überleben. Als er frisch entlassen und ohne Geld eine Zufallsbekanntschaft brutal vergewaltigt und „strich-reif“ prügelt, beginnt eine Reise, die gleichzeitig in seine Vergangenheit, zu den Stationen seiner Verrohung führt, wie auch in die Zukunft, wo er sich langsam durch das Schreiben seiner Biographie von Milieu, Alkohol, von seiner Hassliebe zu den Frauen zu befreien beginnt. Eine Reise durch die österreichische Zeitgeschichte mit den Augen eines pathologischen Täters und Einzelgängers.

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